
Stress in der Schwangerschaft
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Man sagt, dass Stress und Schwangerschaft „Hand in Hand“ gehen. Kein Wunder, denn der neue Zustand ist genau das – große Veränderungen, die erhebliche emotionale Turbulenzen verursachen. Die Bandbreite der Emotionen kann von Glück und Aufregung bis hin zu Sorge, Angst und sogar Depression reichen. Hier erfährst du, was Stress in der Schwangerschaft verursachen kann, welche Auswirkungen er auf die Schwangerschaft und das Baby hat, wie du ihn reduzieren kannst und wann es Zeit ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Weinen während der Schwangerschaft
Wenn du leicht weinst, denke nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Viele schwangere Frauen reagieren genauso. Es gibt viele Gründe, warum Frauen häufiger weinen, wenn sie schwanger sind, es kann physiologische und emotionale Gründe haben. Bei einigen schwangeren Frauen kommt es nur im ersten Trimester zu plötzlichen Weinanfällen, bei anderen treten sie während der gesamten Schwangerschaft auf. Weinen im ersten Trimester gilt als häufiges „Symptom“ einer Schwangerschaft. In der Frühschwangerschaft kommt es zu plötzlichen Veränderungen der Hormonsekretion. Erhöhte Progesteron- und Östrogenspiegel wirken sich stark auf die Stimmung aus und verursachen oft Nervosität, Unruhe und Traurigkeit. Darüber hinaus sollten wir nicht unterschätzen, dass eine Schwangerschaft eine große Veränderung im Leben ist, die eine erhebliche Veränderung des Alltagslebens und der Verpflichtungen mit sich bringt. Aus all diesen Gründen sind Weinepisoden Ausdruck einer gesteigerten Emotionalität in diesem Lebensabschnitt und können durch Gefühle extremer Freude und Glück, aber auch durch Angst und Sorge verursacht werden.
Stress in der Schwangerschaft
Ganz gleich, wie sehr du dir ein Baby wünscht und eine Schwangerschaft geplant hast, es wird dich nicht vor gelegentlichem Stress bewahren. Körperliche Veränderungen, hormonelle Schwankungen, die Pflege des ungeborenen Kindes, Arztbesuche und Tests, Turbulenzen am Arbeitsplatz, in familiären Beziehungen, Beziehungen zu älteren Kindern sind allesamt häufige Auslöser von Stress (und Weinen) während der Schwangerschaft. Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Stress und Sorgen während der Schwangerschaft.
Erste Schwangerschaft
Wenn du zum ersten Mal schwanger bist, machst du dir wahrscheinlich Sorgen darüber, ob die Schwangerschaft gut verläuft, ob sich das Baby richtig entwickelt, wie die Geburt verlaufen wird und ob du dich ausreichend um das Baby kümmern kannst. Diese Sorgen sind völlig normal und häufig und können mit der Unterstützung von Partnern und nahestehenden Personen sowie mit Informationen aus den richtigen Quellen überwunden werden.
Stress durch eine frühere Geburt
Wenn dies jedoch nicht deine erste Schwangerschaft ist, kann es sein, dass du aufgrund einer früheren negativen Erfahrung wie einer Fehlgeburt oder einer schwierigen Geburt unter Stress stehst.
Stress aufgrund der finanziellen Situation
Auch finanzielle Sorgen kommen häufig vor, insbesondere wenn man mehrere Kinder hat, arbeitslos ist oder Miete hat.
Der Stress kann sich auch erhöhen, wenn du alleinerziehende Mutter bist oder nicht auf die Unterstützung nahestehender Menschen zählen kannst.
Riskante Schwangerschaft
Wenn es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt, erhöht sich auch der Stress. Eine Möglichkeit, ihn unter Kontrolle zu halten, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim behandelnden Arzt und die Befolgung der Empfehlungen des Arztes.
Andere Ursachen für Stress und Depression
Ursachen für Stress können perinatale Depression, Genetik, Krankengeschichte, also frühere depressive Zustände und Episoden, belastende Lebensereignisse, familiäre Gewalt, emotionale Traumata sowie einige hormonelle Erkrankungen wie Schilddrüsenerkrankungen sein.
Die Auswirkungen und Folgen von Stress auf Schwangerschaft und Baby
Wenn es um die Auswirkungen von Stress auf die Schwangerschaft und die Gesundheit des Babys geht, sollte zwischen dem Alltagsstress, dem wir alle regelmäßig ausgesetzt sind, und dem Dauerstress, der durch schwierigere Umstände verursacht wird, unterschieden werden.
Die gute Nachricht ist, dass ein gewisses Maß an Stress keine Auswirkungen auf das Baby hat, da die Plazenta selbst Enzyme produziert, die den Fötus vor zu viel Cortisol schützen – einem Hormon, das in Stresssituationen ausgeschüttet wird.
Übliche Belastungen im Beruf, in familiären Beziehungen, im Straßenverkehr oder andere alltägliche Belastungen werden dem Baby sicherlich nicht schaden.
Ständige Reizbarkeit, Angst, Sorge oder Traurigkeit können sich jedoch negativ auf das Baby auswirken.
Solche ständigen Gefühle können zunächst einmal einen gesunden Lebensstil stören, der für die Aufrechterhaltung einer gesunden Schwangerschaft sehr wichtig ist. Auch unregelmäßige
Mahlzeiten, mangelnde Bewegung, unzureichender Schlaf und ungesunde Gewohnheiten wie Rauchen oder Alkohol können die Gesundheit des Babys beeinträchtigen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass ein dauerhaft hoher Stresspegel mit einer Frühgeburt, einem niedrigen Geburtsgewicht des Babys sowie einer späteren verzögerten Entwicklung zusammenhängt. Auch Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft großen Belastungen ausgesetzt waren, können im Kindesalter, insbesondere in der Pubertät, Verhaltensauffälligkeiten aufweisen.
5 Möglichkeiten, Stress während der Schwangerschaft zu überwinden
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Sage Schluss mit negativen Gedanken
Angst ist sehr oft die größte Ursache von Stress. Versuche dich abzulenken, indem du dich mit anderen Dingen beschäftigen, die dir Spaß machen, die produktiv sind und die dich entspannen. Spreche mit nahestehenden Menschen darüber, was dir Sorgen bereitet, oder wenden dich an einen Experten.
Verlagere den Fokus von deinen aktuellen Gefühlen auf alles Gute und Produktive, das du tun könntest, entweder für sich selbst oder für andere. Schon eine kleine Anstrengung in diese Richtung wird dir große Erleichterung verschaffen.
Finde eine Aktivität, die dir hilft dich sofort abzulenken oder etwas Ruhe verschaffen wird. Das kann alles sein, von einem Spaziergang an der frischen Luft bis hin zum Reinigen des Kühlschranks oder dem Vorbereiten des Kleiderschranks für die Sachen des Babys.
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Kümmere dich um deinen Körper
Moderate körperliche Aktivität wie Spazierengehen, Schwimmen, Meditation oder Yoga für Schwangere kann dich sofort von angesammeltem Stress befreien und zu einer besseren Sicht auf die Dinge führen.
Durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Wasserzufuhr hast Du sowohl für Dein Baby als auch für dich selbst viel getan. Durch gesunde Essgewohnheiten fühlst du dich besser und deine Energie, Vitalität und Stimmung wird dadurch steigen.
Darüber hinaus wird dir das Bewusstsein, dass du nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf dein Baby achten musst.
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Vergesse nicht, wie wichtig Schlaf ist
Zu wenig Schlaf erhöht die Stresshormone. Versuche, jede Nacht mindestens 7 bis 9 Stunden zu schlafen. Gönne dir tagsüber eine Auszeit vom Alltag für einen kurzen, erholsamen Schlaf.
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Bereiten dich auf die Geburt vor
Die Geburt ist für viele Schwangere die größte Angst. Hinzu kommen Sorgen darüber, wie du mit dem Baby und all den Verantwortlichkeiten und Pflichten, die die Elternschaft mit sich bringt, zurechtkommst.
Echte Informationen und das detaillierte Kennenlernen von allem, was dich erwartet, wird dir am besten die Angst nehmen. Spreche mit deinen Freunden, deiner Mutter oder deiner Schwester, denen das Gleiche bereits passiert ist.
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Freunde
Verbringe ganz viel Zeit mit deinen Freunden, dafür wirst du vor allem in der Anfangsphase mit deinem Neugeborenen kaum Zeit finden.
Sollten all diese Punkte nicht helfen und dich nicht beruhigen können, suche dir professionelle Hilfe.
Euer LittleSleeps Team <3
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